Vorankündigung: Mitkochen beim Suppenfest am Richtsberg!

Es sind zwar noch ein paar Wochen bis zum nächsten Internationalen Marburger Suppenfest, aber besser früh als zu spät. Nach diesem Motto suchen wir ab Anfang Februar Menschen, die gerne einmal mitkochen möchten.

Am 4. März 2023 ist es dann soweit. Dieses Mal findet das mittlerweile 17. Internationale Marburger Suppenfest in der Richtsberg-Gesamtschule, Karlsbader Weg 3 statt.

Längst ist es nicht mehr die spezielle Lieblingssuppe, die für‘ s Suppenfest gekocht wird, inzwischen gibt es viele neue Rezepte, die ausprobiert werden: Suppen, die man auf Reisen kennengelernt hat oder die Zugewanderte hier in Deutschland kennen und lieben gelernt haben. Auch dazu gibt es oft spannende Suppengeschichten, auf die wir neugierig sind. Einzelpersonen, Familien, Gruppen und Vereine sind herzlich eingeladen, sich mit ihrer persönlichen Lieblingssuppe zu beteiligen.

Natürlich gibt es auch dieses Mal einen Wettbewerb um die beste Suppe des Tages. Die Gewinner werden durch eine Fach-Jury ermittelt. Auch das junge und das erwachsene Publikum darf jeweils eine beste Suppe küren.

Wer eine Suppe zum Suppenfest kochen möchte, kann sich online unter folgender Adresse bis 25. Februar 2023 bewerben:

Bewohnernetzwerk für Soziale Fragen (BSF) e.V., Damaschkeweg 96, 35039 Marburg, 06421-44122, info@kultur-und-kulturen.de

Auf Wunsch schicken wir auch Anmeldeformulare zu.

KuK-Kästen – Der Kunstpfad am Richtsberg: Der Richtsberg im Wandel der Zeiten

In den KuK-Kästen, dem Kunstpfad am Richtsberg wird ab 18.11.2022 eine neue Ausstellung präsentiert, die anhand von historischen Bildern die Entwicklung des Marburger Stadtteils Richtsberg dokumentiert.

Ursprünglich als „Schlafstadt“ konzipiert, um die Wohnungsnot in Marburg zu verringern, wurde der Richtsberg ab den 1960er Jahren im Zuge seiner Bebauung mit verhältnismäßig wenig Infrastruktur ausgestattet. Da es lange Zeit keine vernünftigen Straßen gab, wurde dieser im Werden begriffene neue Marburger Stadtteil auch „Schlammhausen“ genannt.

1973 wurde das BSF e.V. (heute: Bewohnernetzwerk für Soziale Fragen) gegründet, um Sozialarbeit generationenübergreifend und interkulturell leisten zu können. Es sollte ein Begegnungsort für Jung und Alt geschaffen werden, um kulturellen Austausch und Entfaltung zu ermöglichen. Das war die Zielsetzung der BSF-Gründerin Inge Habel. Nach den Plänen des Architekten Georg Solms entstand ein schönes Gemeinschaftshaus, umgeben von grünem Gelände für Veranstaltungen oder auch einfach zum Verweilen im Grünen als einem beliebten Begegnungsort. Die Zielsetzung Inge Habels hat sich voll und ganz erfüllt und durch das unermüdliche Engagement ihrer Nachfolger:innen den Richtsberg zu einem sozialen Stadtteil mit kultureller Vielfalt gemacht, an dem es sich gemeinsam besser leben lässt.

Im März 2022 wurde im Rahmen des Marburger Stadtjubiläums MR800 der Kunstpfad am Richtsberg KuK-Kästen eröffnet. Entwickelt wurde das Konzept von den Projektkoordinatorinnen von Kultur & Kulturen im Netzwerk Richtsberg e.V. und entstand als Idee während des Corona-Lockdowns 2020, als alle Kunst-Ausstellungsorte geschlossen waren. „Kunst und Kultur verbindet“ ist der Ausgangspunkt des Kunstpfads, den man sich erwandern kann, auf dem man sich begegnen und ins Gespräch kommen kann. Der Kunstpfad umfasst 7 Stationen, von denen eine der Kunstautomat auf dem Christa-Cempiel-Platz am Richtsberg ist.

Zum Kunstpfad ist eine ausführliche Wanderkarte erschienen, die kostenlos im BSF-Büro, Damaschkeweg 96 erhältlich ist. Ebenso im Büro der Ortsvorsteherin, Am Richtsberg 66 und bei Marburg Stadt und Land Tourismus im Erwin-Piscator-Haus, Biegenstraße 15.

„Mit Pinsel und Bleistift II“ im Kunstmobil

Am Freitag, 7. Oktober 2022 beginnt die Ausstellung „Mit Pinsel und Bleistift II“ der
Marburger Künstlerin Anita Naumann im Kunstmobil auf dem BSF – Gelände,
Damaschkeweg 96.
Seit ihrer Jugend ist die Autodidaktin von der Malerei fasziniert. Sie engagiert sich bei den
Kunstfreunden Wetter e.V. und hat in vielen Ausstellungen ihre Kunst präsentiert. Auch hat
sie bereits in der Vergangenheit bei Kultur& Kulturen ausgestellt und ist seit 2021 als
Künstlerin im Projekt Kunstautomaten / Potsdam vertreten. Anita Naumann zeigt in der
aktuellen Ausstellung einen Querschnitt ihres Schaffens. Die Bilder in der von ihr
bevorzugten gegenständlichen Malerei sind auf Urlaubsreisen entstanden oder zeigen
Motive ihrer unmittelbaren Umgebung. Ihre farbintensiven Bilder wollen uns für einen
Moment in eine andere Welt entführen, die den Alltag vergessen läßt.
Wir freuen uns als Netzwerk Richtsberg e.V. am Freitag, 7. Oktober 2022 um 17 Uhr zu einer Vernissage einzuladen.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des BSF e.V. von montags bis freitags von
10 – 16 Uhr zu besichtigen. Die Bilder werden bis zum 28.10.2022 ausgestellt.