Frauenwahlrecht im Kunstmobil – ein Beitrag zum Internationalen Frauentag

Die Galerie am Richtsberg – das Kunstmobil hat wieder geöffnet. Wir freuen uns darauf ab sofort wieder kleine Ausstellungen präsentieren zu können. Den Start macht eine kleine, informative Ausstellung zum Frauenwahlrecht. Sehr aktuell, können wir in Marburg doch alle am 14. März 2021 an der hessischen Kommunalwahl teilnehmen.

Wahlrecht – kein selbstverständliches Recht! Jahrhunderte hat es gedauert, bis das allgemeine freie Wahlrecht für alle volljährigen Menschen möglich war. Frauen dürfen in Deutschland erst seit 1919 wählen. Was uns heute normal erscheint musste von unseren Vorfahr*innen schwer erkämpft werden. Der 8. März als Internationaler Frauentag steht dafür.

Im Kunstmobil, des Netzwerks Richtsberg, das aktuell im Garten des BSF e.V. Damaschkeweg 96 steht, ist ab heute bis zum 19. März 2021 eine kleine Ausstellung zum Frauenwahlrecht zu sehen. Auch zur anstehenden Kommunalwahl gibt es Informationen.

Das Kunstmobil ist montags bis freitags während der Öffnungszeiten des BSF geöffnet. Weitere Termine können gerne vereinbart werden, Telefon 06421 44122.

Bitte beim Besuch der Ausstellung unbedingt die Abstands- und Hygieneregeln einhalten!

Total Floral

Leider musste aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen die Ausstellung „Total Floral“ frühzeitig geschlossen werden.

Sie wird zu gegebener Zeit nachgeholt.

Spuren im Kunstmobil

Die nächste Ausstellung im Kunstmobil startet. Ab Montag, 12. Oktober 2020 ist die Ausstellung „Spuren“ der Künstlerin Marlies Hühn im Kunstmobil auf dem BSF – Gelände, Damaschkeweg 96 zu sehen.
Die facettenreichen abstrakten Bilder der Künstlerin Marlies Hühn sind bestimmt von Strukturen, die teilweise wie Landschaften oder pflanzliche Gebilde aussehen, andere wiederum wie Rinnsale durch das Schlick im Wattenmeer bei Ebbe. Die Bilder laden ein zu Spaziergängen in den Landschaften der eigenen Fantasie.
Wir freuen uns als Netzwerk Richtsberg wieder zu einer Midissage einladen zu können. Diese findet statt am Freitag, 23. Oktober ab 17 Uhr, vor dem Kunstmobil. So wird es uns möglich sein, gemeinsam die Ausstellung zu eröffnen und trotzdem den gebotenen Abstand einzuhalten. Eröffnet wird die Ausstellung von Andrea Fritzsch, Vorstand Netzwerk Richtsberg e.V.
Nach der Vernissage ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten des BSF e.V. von montags bis freitags von 9 – 15 Uhr geöffnet. Weitere Termine können gerne vereinbart werden. Die Bilder werden bis zum 30.10.2020 ausgestellt.

In 10 Märkten um die Welt

Endlich! Die nächste Ausstellung im Kunstmobil:  seit Mittwoch, 1.Juli 2020 ist die Fotoausstellung „In 10 Märkten um die Welt“ im Kunstmobil auf dem  BSF – Gelände, Damaschkeweg 96 zu sehen.

Gezeigt werden Bilder von verschiedenen Märkten, Geschäften und Verkaufsständen vom Richtsberg bis nach Nordafrika und Asien. Fotografiert haben Nadine Schrey und Georg Kronenberg. Sie zeigen Motive, die ihnen in Marburg und auf Reisen begegneten. Die farbenfrohen Fotografien laden zu einer kleinen Reise ein und zeigen, wie wichtig Handel für alle Menschen ist.

Nach mehreren Wochen der Schließung freuen wir uns als Netzwerk Richtsberg wieder zu einer Vernissage und einer Ausstellung einzuladen. Die Eröffnung war am 1. Juli ab 18 Uhr, vor dem Kunstmobil. So war es uns möglich sein, gemeinsam die Ausstellung zu starten und trotzdem den gebotenen Abstand einzuhalten. Stadträtin Kirsten Dinnebier hat als 1. Vorsitzende des Netzwerks Richtsberg gemeinsam mit der Ortsvorsteherin Erika Lotz-Halilovic die Ausstellung eröffnen.

Jetzt ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten des BSF e.V. von montags bis freitags geöffnet. Die Fotos werden bis zum 21.8.2020 ausgestellt.

Wer sich die Ausstellung im Netz ansehen möchte kann das mit diesem Link: http://www.kronenbergimages.com/bsf/

Marburger Erklärung der Vielen

Kultur lebt von Vielfalt, das ist unsere Haltung als Kultur&Kulturen.

Deshalb haben wir die „Marburger Erklärung der Vielen“ mit unterzeichnet.


Hier die Erklärung:
Demokratie ist ein stetiger Streit der Positionen und Meinungen. Sie gibt nicht nur Freiräume, sondern fordert auch, dass diese gestaltet werden. Um diese Freiheiten zu erhalten, wehren wir uns gegen alle Versuche die Freiheit von Kultur, Wissenschaft und Kunst einzuschränken.
Zu einer freien, demokratischen Gesellschaft gehören Meinungs- und Pressefreiheit. Auch die Freiheit von Kunst, Wissenschaft und Kultur sind auf der Basis der ethischen Werte unserer Verfassung in einer Demokratie nicht verhandelbar. Denn nur in einer Gesellschaft, in der Kulturschaffende, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Kreative frei sind, kann sich eine Gesellschaft weiterentwickeln.
Kunst, Wissenschaft und Kultur setzen sich kritisch mit der Gesellschaft auseinander, fordern den Dialog, die Auseinandersetzung. Hier werden Visionen für die Zukunft entwickelt, gesellschaftliche Zuständen reflektiert. Dies kann Veränderungsprozesse initiieren und den gesellschaftlichen und politischen Diskurs voranbringen.
In Marburg leben Menschen aus über 140 Nationen zusammen. Menschen unterschiedlicher Herkunft prägen das Leben dieser Stadt. Wir begrüßen und feiern die Diversität unserer Gesellschaft, sind uns aber bewusst, dass dies in den gegenwärtigen Zeiten nicht selbstverständlich ist: Auch in der Stadt Marburg und im Marburger Umland gibt es rechtspopulistische Positionen, denen kulturelle Vielfalt und Begegnung, Solidarität und der respektvolle Umgang mit Menschen jeglicher Herkunft und sexuellen Orientierung ein Gräuel darstellt.
Entsprechend dem Grundgesetz (Art. 1-19) ist auch in den Marburger Spielplänen, Lese- und Konzertreihen, Veranstaltungen aller Art die Diversität unserer Gesellschaft fest verankert und soll auch weiterhin abgebildet und gefeiert werden. Sie zu erhalten, zu schützen und zu pflegen und uns dabei klar gegen jegliche Ausgrenzung, Diskriminierung, gegen Rassismus, pseudowissenschaftlichen Revisionismus und nationalistisches Gedankengut zu positionieren ist unser gemeinsames Anliegen. Wir erklären uns ausdrücklich solidarisch mit all denjenigen, die von rechten Positionen angegriffen werden. Denn von diesen rechten Positionen geht die Gefahr aus, den freiheitlichen Grundgedanken unserer Gesellschaft zu zerstören.
Der rechte Populismus sowie Radikalismus, der die Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen als Akteur*innen dieser gesellschaftlichen Vision von Freiheit, Diversität und Offenheit angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.
Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen in ihrem Sinne anders Denkenden und anders Lebenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.
Wir als Unterzeichnende der Marburger Kunst-, Wissenschafts- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessenverbände begegnen dieser Gesinnung mit einer klaren Haltung:
• Die unterzeichnenden Kunst-, Wissenschafts- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Häuser den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.
• Alle Unterzeichnenden bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.
• Wir wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
• Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.
• Diese Marburger Erklärung versteht sich als Teil der bundesweiten Aktion „Die Vielen“. Sie hat jeweils lokalen Charakter und wird über regionale Zusammenschlüsse in jeweils eigenen Erklärungen bundesweit verbreitet. Alle Unterzeichnenden sind Einrichtungen von Kunst, Kultur, Bildung und Wissenschaft aus Marburg und Umgebung sowie freie Kunst- und Kulturschaffende, ihre Interessenvertretungen oder Verbände. Die Liste ist offen, ihre Unterzeichnung hat den Charakter einer solidarischen Selbstverpflichtung.
• Die Unterzeichnenden wenden sich mit dieser gemeinsamen Haltung an die Öffentlichkeit und orientieren sich in ihrer Arbeit an den erklärten Prinzipien. Sie verpflichten sich zu gegenseitiger Solidarität mit Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden, mit Wissenschaftsinstitutionen und Wissenschaftler*innen, die durch Hetze und Eingriffe in die Freiheit der Kunst, Kultur und Wissenschaft unter Druck geraten. Sie machen den Text sowohl innerhalb der eigenen Organisation wie auch öffentlich bekannt, z.B. auf Internetseiten, in Programmheften, als Aushang in Foyers oder in einer anderen geeigneten Form.
Als Teil der bundesweiten Aktion können die Unterzeichnenden sowie ihre Veranstaltungen und Aktivitäten auf der Homepage www.dievielen.de sichtbar gemacht werden. Umgekehrt können sich die Unterzeichnenden an bundesweiten Aktivitäten und Kampagnen beteiligen.

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Besser als nix

Auch Kultur&Kulturen muss pausieren: unsere für April geplante Ausstellung im Kunstmobil „In 10 Märkten um die Welt“ mit Fotos von Nadine Schrey und Georg Kronenberg wird verschoben aber ganz bestimmt nicht abgesagt!

Aber auch zuhause gibt es verschiedene Möglichkeiten kreativ zu sein, hier ein paar Ideen, nach dem Motto „besser als nix“:
– mal die eigene Wohnung fotografieren, oder den „Ausblick“ aus dem Fenster
– eine „Bildbeschreibung“ eines Alltagsgegenstands machen und dann an andere mailen
– Buch passend zum letzten Ausflug lesen
– eine virtuelle Ausstellung besuchen
– ein Essen passend zum letzten Urlaub kochen
– den Versuch starten mit Stäbchen essen
– einen Sonnenuntergang malen
– mal wieder auf dem Instrument spielen, das schon lange in der Ecke steht oder in der Schublade liegt
– eine Postkarte / einen Brief schreiben (ja, so richtig mit Stift und Papier)
– aus dem Internet einen kostenlosen Sprachkurs aus dem letzten Urlaubsland runter laden und einfach nur die Audiodateien anhören

Alles Gute weiterhin :-)

Entschlossen gegen Rassismus!

Um ein deutliches Zeichen der gesellschaftlichen Geschlossenheit, gegen Rassismus und

Rechtsextremismus zu setzen, lädt der Magistrat der Stadt Marburg für

Morgen, Samstag, 22. Februar, um 12 Uhr

vor das Erwin-Piscator-Haus, Biegenstraße 15, Marburg, ein.

Von dort beginnt eine Demonstration zum Marktplatz, die mit einer Mahnwache endet.

ORANGE THE WORLD – Marburg macht mit! Auch am Richtsberg!

Heute, am 25. November finden weltweit Aktionen zur Ächtung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen statt. Sie wurden von UN – Women 1991 ins Leben gerufen. Die gesamte Kampagne dauert 16 Tage – vom 25. November bis zum 10. Dezember 2019 (Tag der Menschenrechte -Vereinte Nationen). Die Farbe Orange ist die Kampagnenfarbe. Marburg macht 2019 zum ersten Mal mit! An der Organisation der Veranstaltungen beteiligen sich ZONTA CLUB, die Soroptimistinnen, das Gleichstellungsreferat der Stadt sowie das BSF e.V.

Ziele der Marburger Aktion sind

Am 25. November, 17:30 Uhr, werden die Bäume auf dem Vorplatz des Universitätsgebäudes in der Biegenstraße Orange beleuchtet. Neben Zahlen, Daten und Fakten (ZDF) werden Symbole gegen Gewalt, wie getragene Schuhe präsentiert. Ab 18:00 Uhr wird an Informationsständen im Orange beleuchteten Cineplex-Foyer zum Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen informiert und über Hilfsangebote informiert werden.

Die Speisekarte im Restaurant Bottega wird spezielle Speisen und Getränke in der Kampagnenfarbe Orange anbieten. Ab 19 Uhr lädt das Gleichstellungreferat der Stadt Marburg zu einer separaten Kinoveranstaltung über häusliche Gewalt ins Capitol ein.

Am Richtsberg gibt es ab dem 25. November 2019 im Kunstmobil eine Ausstellung: „Nein zu Gewalt an Frauen“. Gezeigt werden Collagen zum Thema, die von der BSF Frauengruppe erstellt wurden. Ab dem 27.11.2019 sind außerdem Fotografien der Aktionen in der Biegenstraße am 25.11.2019 zu sehen. Das Kunstmobil steht auf dem Gelände des BSF e.V., Damaschkeweg 96. Die Ausstellung ist bis zum 10.Dezember 2019 während der Öffnungszeiten des BSF e.V. geöffnet.

Anmeldung zum Suppenfest 2020

Das 15. Internationalen Suppenfest findet statt am 29. Februar 2020. Die Anmeldung zum Kochen ist ab sofort nicht mehr möglich.

15. Internationales Suppenfest

Ende Februar war es Zeit für das 15. Internationale Suppenfest. Am 29. Februar 2020 fand das Internationale Marburger Suppenfest in den Räumen der Richtsberg-Gesamtschule statt.

Längst ist es nicht mehr die eine Lieblingssuppe, die fürs Suppenfest gekocht wird, inzwischen gibt es viele neue Rezepte, die ausprobiert werden; Suppen, die man auf Reisen kennengelernt hat, oder die Zugewanderte hier in Deutschland kennen und lieben gelernt haben. Auch dazu gibt es oft spannende Suppengeschichten, auf die wir neugierig sind. Einzelpersonen, Familien, Gruppen und Vereine sind wieder herzlich eingeladen, sich mit einem Suppenrezept zu beteiligen.

Natürlich gab es auch dieses Mal einen Wettbewerb um die beste Suppe des Tages. Die Gewinner wurden durch eine Fachjury ermittelt. Auch das junge und das erwachsene Publikum durfte jeweils eine beste Suppe küren.

Hier gibt es alle Rezepte zum Herunterladen.