Foto-Experimente zum Saisonabschluß

Seit dem 1. Oktober 2021 ist die Ausstellung Foto-Experimente der Schönstädter Künstlerin Gudrun Hoffbauer im Kunstmobil auf dem BSF – Gelände, Damaschkeweg 96 zu sehen.

Die Fotografien der Künstlerin Gudrun Hoffbauer, enstehen durch Überlagerung von zwei Fotos. Dadurch entsteht ein Verfremdungs-Effekt der immer wieder für neue Überraschungen sorgt und im Detail nicht planbar ist.

Die Ausstellung Foto-Experimente soll die Fantasie beflügeln und die Betrachter:innen mitnehmen in eine mystische, geheimnisvolle Atmosphäre, die eine gewisse Leichtigkeit des Seins vermittelt.

von links nach rechts: Stadträtin Kirsten Dinnebier eröffnet gemeinsame mit der Fotografin Gudrun Hoffbauer und Angelika Schönborn, Kuratorin die Austellung

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des BSF e.V. von montags bis freitags von 10 – 16 Uhr zu besichtigen. Die Bilder werden bis zum 14.10.2021 ausgestellt. Danach bleibt das Kunstmobil für Ausstellungen im Projekt Kultur&Kulturen geschlossen. Wir beginnen wieder am 11. März 2022.

Brainstorm – Malerei von Frau Tutur

Die nächste Ausstellung im Kunstmobil ist gestartet. Seit Freitag, 10. September 2021 ist die Ausstellung „Brainstorm“ der Marburger Künstlerin Frau Turtur im Kunstmobil auf dem BSF – Gelände, Damaschkeweg 96 zu sehen.

Die Künstlerin Frau Turtur (angelehnt an Michael Endes Scheinriesen Herrn Turtur aus Jim Knopf ) erweckt mit Malerei und Mischtechnik kleine, freche Charaktere zum Leben und füllt sie mit Gefühl und Geschichten. Die Ausstellung Brainstorm lädt ein, sich durch den Dschungel von Emotionen zu schlagen, Berge der Hochs und Tiefs zu erklimmen und schließlich…Lichtungen des Glücks und der Stille zu genießen.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des BSF e.V. von montags bis freitags von 10 – 16 Uhr zu besichtigen. Die Bilder werden bis zum 29.9.2021 ausgestellt.

Bunt und kreativ durch die Jahreszeiten

Sehr gerne laden wir Sie am 31. August 2021 zur nächsten Ausstellung „Bunt und kreativ durch die Jahrezeiten“ ins Kunstmobil ein.
Die Seniorinnengruppe des BSF e. V. trifft sich jeden Dienstag nicht nur zu Kaffee, Kuchen und Anekdotenaustausch, sondern genießt zudem die gemeinsamen Stunden mit Fantasie und Kreativität. Die Ausstellung „Bunt und kreativ durch die Jahreszeiten“ im zeigt eine kleine Auswahl der bunten und mit Freude entstandenen Werke. Die Gruppe experimentierte mit verschiedenen Materialien und Techniken, herausgekommen sind Bilder sowie verschiedene kleine Objekte. Die gezeigten Exponate können Interessierte vielleicht auch zum Nachahmen inspirieren.

Eröffnet wurde „Bunt und kreativ durch die Jahreszeiten“ am Dienstag, den 31. August 2021 um 15:00 Uhr gemeinsam mit der Stadträtin Kirsten Dinnebier sowie der Ortsvorsteherin Erika Lotz-Halilovic.
Nach der Vernissage ist die Ausstellung bis zum 9. September 2021 im Kunstmobil auf dem Gelände des Bewohnernetzwerkes für Soziale Fragen e. V. im Damaschkeweg 96 von 10.00 bis 16.00 Uhr frei zugänglich. Die gültigen Hygieneregeln werden beachtet und eingehalten.

Ausschreibung: Christian Meineke Preis für kulturelle Interaktion 2021

Tag für Tag engagieren sich zahlreiche Menschen freiwillig für das soziale und friedliche gesellschaftliche Zusammenleben in Marburg. Dieses Engagement zu ehren ist Ziel des Christian Meineke Preises.
Nach dem Tod des langjährigen Integrationsbeauftragten der Universitätsstadt Marburg hat die Islamische Gemeinde Marburg gemeinsam mit der Universitätsstadt Marburg, dem Ausländerbeirat und Vielfalt Marburg e.V. den „Christian-Meineke-Preis für kulturelle Interaktion“ ins Leben gerufen. In Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung ist es unerlässlich, dass wir aufeinander zugehen und den Dialog der Kulturen miteinander pflegen und fördern.

Ziel ist es, den Aktiven und Engagierten im gemeinnützigen Einsatz Anerkennung und Dank auszusprechen, sowie ihnen Motivation und Unterstützung für das Fortführen ihres Engagements und die Durchführung ihrer Projektideen zu geben.

Bewerben können sich Personen oder Institutionen (Initiativen oder Vereinen) aus Marburg, die im Sinne der friedlichen kulturellen Interaktion von Erwachsenen engagiert sind. Auch Vorschläge können eingereicht werden. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Bewerbungen, Projektideen oder Vorschläge sind bis zum 31. Juli 2021 einzureichen. Weitere Informationen sowie ein Online-Formular finden Sie unter www.ig-marburg.de/meineke-preis.

Eine fachkundige Jury wird die Bewerbungen sichten und den/die Gewinner/in/en auswählen. Überreicht wird der Preis am 12. September 2021, im Rahmen des Turmfestes der Islamischen Gemeinde durch Oberbürgermeister Dr. Spies.

Kunst im Kleinformat auf dem Christa Czempiel Platz

Mit dem Kunstautomat gibt es ab sofort eine kleine „Kunststation“ am Richtsberg. An der Außenwand des BSF Treffpunkts, Am Richtsberg 66, montierte der Potsdamer Künstler Lars Kaiser einen seiner umgebauten Zigarettenautomaten. „Kunst statt Kippen“ lautet sein Motto. Die Automaten werden mit Motiven bemalt und einer neuen Verwendung zugeführt: Für 4 € kann eine Schachtel gezogen werden, die ein Original-Kunstwerk von Künstler*innen aus der Region, dem Bundesgebiet bis ins europäische Ausland beinhaltet. Die erstandenen Kunstwerke sind originelle Geschenke und Mitbringsel und können auch zu Sammelobjekten werden. Ein kleiner feiner Kunstgenuss der besonderen Art. Der Kunstautomat ist ein Erfolgsmodell, es gibt im gesamten Bundesgebiet viele weitere Standorte. Weitere Standorte in Marburg werden folgen.

Frauenwahlrecht im Kunstmobil – ein Beitrag zum Internationalen Frauentag

Die Galerie am Richtsberg – das Kunstmobil hat wieder geöffnet. Wir freuen uns darauf ab sofort wieder kleine Ausstellungen präsentieren zu können. Den Start macht eine kleine, informative Ausstellung zum Frauenwahlrecht. Sehr aktuell, können wir in Marburg doch alle am 14. März 2021 an der hessischen Kommunalwahl teilnehmen.

Wahlrecht – kein selbstverständliches Recht! Jahrhunderte hat es gedauert, bis das allgemeine freie Wahlrecht für alle volljährigen Menschen möglich war. Frauen dürfen in Deutschland erst seit 1919 wählen. Was uns heute normal erscheint musste von unseren Vorfahr*innen schwer erkämpft werden. Der 8. März als Internationaler Frauentag steht dafür.

Im Kunstmobil, des Netzwerks Richtsberg, das aktuell im Garten des BSF e.V. Damaschkeweg 96 steht, ist ab heute bis zum 19. März 2021 eine kleine Ausstellung zum Frauenwahlrecht zu sehen. Auch zur anstehenden Kommunalwahl gibt es Informationen.

Das Kunstmobil ist montags bis freitags während der Öffnungszeiten des BSF geöffnet. Weitere Termine können gerne vereinbart werden, Telefon 06421 44122.

Bitte beim Besuch der Ausstellung unbedingt die Abstands- und Hygieneregeln einhalten!

Total Floral

Jetzt endlich: Total Floral im Kunstmobil.Fotografien von Sibylle Markl werden ab dem 2. bis zum 25. Juli 2021 im Kunstmobil, Damaschkeweg 96 ausgestellt. Das Kunstmobil ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Weitere Termine können gerne vereinbart werden.

Vernissage ist am 2. Juli 2021 um 17 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos, bitte die Hygienemaßnahmen beachten.

Sibylle Markl zeigt Blumen-Stilleben, die wirken, als wären sie aus Samt und Seide und in ihrer farblichen Intensität den Eindruck greifbarer Präsenz erzeugen.

Spuren im Kunstmobil

Die nächste Ausstellung im Kunstmobil startet. Ab Montag, 12. Oktober 2020 ist die Ausstellung „Spuren“ der Künstlerin Marlies Hühn im Kunstmobil auf dem BSF – Gelände, Damaschkeweg 96 zu sehen.
Die facettenreichen abstrakten Bilder der Künstlerin Marlies Hühn sind bestimmt von Strukturen, die teilweise wie Landschaften oder pflanzliche Gebilde aussehen, andere wiederum wie Rinnsale durch das Schlick im Wattenmeer bei Ebbe. Die Bilder laden ein zu Spaziergängen in den Landschaften der eigenen Fantasie.
Wir freuen uns als Netzwerk Richtsberg wieder zu einer Midissage einladen zu können. Diese findet statt am Freitag, 23. Oktober ab 17 Uhr, vor dem Kunstmobil. So wird es uns möglich sein, gemeinsam die Ausstellung zu eröffnen und trotzdem den gebotenen Abstand einzuhalten. Eröffnet wird die Ausstellung von Andrea Fritzsch, Vorstand Netzwerk Richtsberg e.V.
Nach der Vernissage ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten des BSF e.V. von montags bis freitags von 9 – 15 Uhr geöffnet. Weitere Termine können gerne vereinbart werden. Die Bilder werden bis zum 30.10.2020 ausgestellt.

Marburger Erklärung der Vielen

Kultur lebt von Vielfalt, das ist unsere Haltung als Kultur&Kulturen.

Deshalb haben wir die „Marburger Erklärung der Vielen“ mit unterzeichnet.


Hier die Erklärung:
Demokratie ist ein stetiger Streit der Positionen und Meinungen. Sie gibt nicht nur Freiräume, sondern fordert auch, dass diese gestaltet werden. Um diese Freiheiten zu erhalten, wehren wir uns gegen alle Versuche die Freiheit von Kultur, Wissenschaft und Kunst einzuschränken.
Zu einer freien, demokratischen Gesellschaft gehören Meinungs- und Pressefreiheit. Auch die Freiheit von Kunst, Wissenschaft und Kultur sind auf der Basis der ethischen Werte unserer Verfassung in einer Demokratie nicht verhandelbar. Denn nur in einer Gesellschaft, in der Kulturschaffende, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Kreative frei sind, kann sich eine Gesellschaft weiterentwickeln.
Kunst, Wissenschaft und Kultur setzen sich kritisch mit der Gesellschaft auseinander, fordern den Dialog, die Auseinandersetzung. Hier werden Visionen für die Zukunft entwickelt, gesellschaftliche Zuständen reflektiert. Dies kann Veränderungsprozesse initiieren und den gesellschaftlichen und politischen Diskurs voranbringen.
In Marburg leben Menschen aus über 140 Nationen zusammen. Menschen unterschiedlicher Herkunft prägen das Leben dieser Stadt. Wir begrüßen und feiern die Diversität unserer Gesellschaft, sind uns aber bewusst, dass dies in den gegenwärtigen Zeiten nicht selbstverständlich ist: Auch in der Stadt Marburg und im Marburger Umland gibt es rechtspopulistische Positionen, denen kulturelle Vielfalt und Begegnung, Solidarität und der respektvolle Umgang mit Menschen jeglicher Herkunft und sexuellen Orientierung ein Gräuel darstellt.
Entsprechend dem Grundgesetz (Art. 1-19) ist auch in den Marburger Spielplänen, Lese- und Konzertreihen, Veranstaltungen aller Art die Diversität unserer Gesellschaft fest verankert und soll auch weiterhin abgebildet und gefeiert werden. Sie zu erhalten, zu schützen und zu pflegen und uns dabei klar gegen jegliche Ausgrenzung, Diskriminierung, gegen Rassismus, pseudowissenschaftlichen Revisionismus und nationalistisches Gedankengut zu positionieren ist unser gemeinsames Anliegen. Wir erklären uns ausdrücklich solidarisch mit all denjenigen, die von rechten Positionen angegriffen werden. Denn von diesen rechten Positionen geht die Gefahr aus, den freiheitlichen Grundgedanken unserer Gesellschaft zu zerstören.
Der rechte Populismus sowie Radikalismus, der die Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen als Akteur*innen dieser gesellschaftlichen Vision von Freiheit, Diversität und Offenheit angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.
Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen in ihrem Sinne anders Denkenden und anders Lebenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.
Wir als Unterzeichnende der Marburger Kunst-, Wissenschafts- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessenverbände begegnen dieser Gesinnung mit einer klaren Haltung:
• Die unterzeichnenden Kunst-, Wissenschafts- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Häuser den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.
• Alle Unterzeichnenden bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.
• Wir wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
• Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.
• Diese Marburger Erklärung versteht sich als Teil der bundesweiten Aktion „Die Vielen“. Sie hat jeweils lokalen Charakter und wird über regionale Zusammenschlüsse in jeweils eigenen Erklärungen bundesweit verbreitet. Alle Unterzeichnenden sind Einrichtungen von Kunst, Kultur, Bildung und Wissenschaft aus Marburg und Umgebung sowie freie Kunst- und Kulturschaffende, ihre Interessenvertretungen oder Verbände. Die Liste ist offen, ihre Unterzeichnung hat den Charakter einer solidarischen Selbstverpflichtung.
• Die Unterzeichnenden wenden sich mit dieser gemeinsamen Haltung an die Öffentlichkeit und orientieren sich in ihrer Arbeit an den erklärten Prinzipien. Sie verpflichten sich zu gegenseitiger Solidarität mit Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden, mit Wissenschaftsinstitutionen und Wissenschaftler*innen, die durch Hetze und Eingriffe in die Freiheit der Kunst, Kultur und Wissenschaft unter Druck geraten. Sie machen den Text sowohl innerhalb der eigenen Organisation wie auch öffentlich bekannt, z.B. auf Internetseiten, in Programmheften, als Aushang in Foyers oder in einer anderen geeigneten Form.
Als Teil der bundesweiten Aktion können die Unterzeichnenden sowie ihre Veranstaltungen und Aktivitäten auf der Homepage www.dievielen.de sichtbar gemacht werden. Umgekehrt können sich die Unterzeichnenden an bundesweiten Aktivitäten und Kampagnen beteiligen.

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Besser als nix

Auch Kultur&Kulturen muss pausieren: unsere für April geplante Ausstellung im Kunstmobil „In 10 Märkten um die Welt“ mit Fotos von Nadine Schrey und Georg Kronenberg wird verschoben aber ganz bestimmt nicht abgesagt!

Aber auch zuhause gibt es verschiedene Möglichkeiten kreativ zu sein, hier ein paar Ideen, nach dem Motto „besser als nix“:
– mal die eigene Wohnung fotografieren, oder den „Ausblick“ aus dem Fenster
– eine „Bildbeschreibung“ eines Alltagsgegenstands machen und dann an andere mailen
– Buch passend zum letzten Ausflug lesen
– eine virtuelle Ausstellung besuchen
– ein Essen passend zum letzten Urlaub kochen
– den Versuch starten mit Stäbchen essen
– einen Sonnenuntergang malen
– mal wieder auf dem Instrument spielen, das schon lange in der Ecke steht oder in der Schublade liegt
– eine Postkarte / einen Brief schreiben (ja, so richtig mit Stift und Papier)
– aus dem Internet einen kostenlosen Sprachkurs aus dem letzten Urlaubsland runter laden und einfach nur die Audiodateien anhören

Alles Gute weiterhin :-)