Marburger Erklärung der Vielen

Kultur lebt von Vielfalt, das ist unsere Haltung als Kultur&Kulturen.

Deshalb haben wir die „Marburger Erklärung der Vielen“ mit unterzeichnet.


Hier die Erklärung:
Demokratie ist ein stetiger Streit der Positionen und Meinungen. Sie gibt nicht nur Freiräume, sondern fordert auch, dass diese gestaltet werden. Um diese Freiheiten zu erhalten, wehren wir uns gegen alle Versuche die Freiheit von Kultur, Wissenschaft und Kunst einzuschränken.
Zu einer freien, demokratischen Gesellschaft gehören Meinungs- und Pressefreiheit. Auch die Freiheit von Kunst, Wissenschaft und Kultur sind auf der Basis der ethischen Werte unserer Verfassung in einer Demokratie nicht verhandelbar. Denn nur in einer Gesellschaft, in der Kulturschaffende, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Kreative frei sind, kann sich eine Gesellschaft weiterentwickeln.
Kunst, Wissenschaft und Kultur setzen sich kritisch mit der Gesellschaft auseinander, fordern den Dialog, die Auseinandersetzung. Hier werden Visionen für die Zukunft entwickelt, gesellschaftliche Zuständen reflektiert. Dies kann Veränderungsprozesse initiieren und den gesellschaftlichen und politischen Diskurs voranbringen.
In Marburg leben Menschen aus über 140 Nationen zusammen. Menschen unterschiedlicher Herkunft prägen das Leben dieser Stadt. Wir begrüßen und feiern die Diversität unserer Gesellschaft, sind uns aber bewusst, dass dies in den gegenwärtigen Zeiten nicht selbstverständlich ist: Auch in der Stadt Marburg und im Marburger Umland gibt es rechtspopulistische Positionen, denen kulturelle Vielfalt und Begegnung, Solidarität und der respektvolle Umgang mit Menschen jeglicher Herkunft und sexuellen Orientierung ein Gräuel darstellt.
Entsprechend dem Grundgesetz (Art. 1-19) ist auch in den Marburger Spielplänen, Lese- und Konzertreihen, Veranstaltungen aller Art die Diversität unserer Gesellschaft fest verankert und soll auch weiterhin abgebildet und gefeiert werden. Sie zu erhalten, zu schützen und zu pflegen und uns dabei klar gegen jegliche Ausgrenzung, Diskriminierung, gegen Rassismus, pseudowissenschaftlichen Revisionismus und nationalistisches Gedankengut zu positionieren ist unser gemeinsames Anliegen. Wir erklären uns ausdrücklich solidarisch mit all denjenigen, die von rechten Positionen angegriffen werden. Denn von diesen rechten Positionen geht die Gefahr aus, den freiheitlichen Grundgedanken unserer Gesellschaft zu zerstören.
Der rechte Populismus sowie Radikalismus, der die Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen als Akteur*innen dieser gesellschaftlichen Vision von Freiheit, Diversität und Offenheit angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.
Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen in ihrem Sinne anders Denkenden und anders Lebenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.
Wir als Unterzeichnende der Marburger Kunst-, Wissenschafts- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessenverbände begegnen dieser Gesinnung mit einer klaren Haltung:
• Die unterzeichnenden Kunst-, Wissenschafts- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Häuser den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.
• Alle Unterzeichnenden bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.
• Wir wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
• Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.
• Diese Marburger Erklärung versteht sich als Teil der bundesweiten Aktion „Die Vielen“. Sie hat jeweils lokalen Charakter und wird über regionale Zusammenschlüsse in jeweils eigenen Erklärungen bundesweit verbreitet. Alle Unterzeichnenden sind Einrichtungen von Kunst, Kultur, Bildung und Wissenschaft aus Marburg und Umgebung sowie freie Kunst- und Kulturschaffende, ihre Interessenvertretungen oder Verbände. Die Liste ist offen, ihre Unterzeichnung hat den Charakter einer solidarischen Selbstverpflichtung.
• Die Unterzeichnenden wenden sich mit dieser gemeinsamen Haltung an die Öffentlichkeit und orientieren sich in ihrer Arbeit an den erklärten Prinzipien. Sie verpflichten sich zu gegenseitiger Solidarität mit Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden, mit Wissenschaftsinstitutionen und Wissenschaftler*innen, die durch Hetze und Eingriffe in die Freiheit der Kunst, Kultur und Wissenschaft unter Druck geraten. Sie machen den Text sowohl innerhalb der eigenen Organisation wie auch öffentlich bekannt, z.B. auf Internetseiten, in Programmheften, als Aushang in Foyers oder in einer anderen geeigneten Form.
Als Teil der bundesweiten Aktion können die Unterzeichnenden sowie ihre Veranstaltungen und Aktivitäten auf der Homepage www.dievielen.de sichtbar gemacht werden. Umgekehrt können sich die Unterzeichnenden an bundesweiten Aktivitäten und Kampagnen beteiligen.

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Besser als nix

Auch Kultur&Kulturen muss pausieren: unsere für April geplante Ausstellung im Kunstmobil „In 10 Märkten um die Welt“ mit Fotos von Nadine Schrey und Georg Kronenberg wird verschoben aber ganz bestimmt nicht abgesagt!

Aber auch zuhause gibt es verschiedene Möglichkeiten kreativ zu sein, hier ein paar Ideen, nach dem Motto „besser als nix“:
– mal die eigene Wohnung fotografieren, oder den „Ausblick“ aus dem Fenster
– eine „Bildbeschreibung“ eines Alltagsgegenstands machen und dann an andere mailen
– Buch passend zum letzten Ausflug lesen
– eine virtuelle Ausstellung besuchen
– ein Essen passend zum letzten Urlaub kochen
– den Versuch starten mit Stäbchen essen
– einen Sonnenuntergang malen
– mal wieder auf dem Instrument spielen, das schon lange in der Ecke steht oder in der Schublade liegt
– eine Postkarte / einen Brief schreiben (ja, so richtig mit Stift und Papier)
– aus dem Internet einen kostenlosen Sprachkurs aus dem letzten Urlaubsland runter laden und einfach nur die Audiodateien anhören

Alles Gute weiterhin :-)

Rezepte 15. Internationales Suppenfest

Hier gibt es alle Rezepte vom 15. Internationalen Suppenfest:

Anmeldung zum Suppenfest 2020

Das 15. Internationalen Suppenfest findet statt am 29. Februar 2020. Die Anmeldung zum Kochen ist ab sofort nicht mehr möglich.

Rezepte 14. Internationales Suppenfest Marburg

Hier finden Sie die Rezepte vom 14. Internationalen Suppenfest am 23. März 2019 in Marburg:

1. Chartscho (Publikumspreis)

2. Zaubersuppe

3. Thueringer Bohnensuppe

4. Scharfe Kuerbissuppe

5. Winterbohneneintopf

6. Cheeseburgersuppe

7. Sauere Gurkensuppe

8. Vegane Linsensuppe

9. Nudelsuppe

10. Butternutkuerbis

11. Gemuesesuppe

12. Schorbet Al Bassel (Kinderpreis)

13. bio regio faire Linsen Apfel Suppe

14. Linsen Kuerbis Suppe

15. Rotes Linsen Chili

16. Wintertraum Linsensuppe (Jurypreis)

17. Kartoffel Apfel Suppe mit Sauerkraut

18. Mangoldsuppe

19. Schi Kohlsuppe

20. Wurzelrahmsuppe

21. Zuppa di cicerchie al rosmarino

22. Suesskartoffel Spitzkohl Suppe

23. Copycat Tomaten Suppe

Außerdem finden Sie hier alle Rezepte in einer Datei.

 

 

Marburger Lesefest startet am 26. Januar 2019

Auch in diesem Jahr findet wieder das Marburger Lesefest mit vielen spannenden Veranstaltungen statt. Vom 26. Januar bis zum 3. Februar 2019 gibt es Lesungen für Kinder und Jugendliche an verschiedenen Orten in Marburg  und im Landkreis.

Genau Informationen zum Programm finden sich unter www.marburger-lesefest.de

Anmeldung zum Suppenfest 2019

Die Anmeldefrist zum Mitkochen beim Suppenfest 2019 ist abgelaufen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Moment-Aufnahme

Eine Ausstellung von Maia Margraf-Güllich & Birgitt Nebe in der Kunstapotheke, Galerie am Richtsberg.

Die Vernissage fand statt am Mittwoch, den 20.9.2017 um 17:30 Uhr.

Gezeigt werden Aquarelle und Collagen von Maria Margraf-Güllich und Birgitt Nebe. Die Ausstellung ist bis zum 12.10. immer dienstags, mittwochs und donnerstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet (nicht am 3. Oktober).

Am 1. November schließt die Galerie am Richtsberg an diesem Standort ihre Pforten, wir sind auf der Suche nach neuen Räumen und freuen uns über Hinweise.

Die Kunst des Naturalen Expressionismus in Zeiten von Aufbruch und Stille

In der Galerie am Richtsberg, Kunstapotheke, Friedrich Ebert Str. 25 zeigt Volker Brozio Bilder und Objekte mit dem Thema „Die Kunst des Naturalen Expressionismus in Zeiten von Aufbruch und Stille“. Die Arbeiten sind in drei Zyklen: Die Vogelhochzeit, das Leben in der Finsternis sowie Amphibien und Reptilien aufgeteilt.

Die Ausstellung beginnt mit der Vernissage am 15.8.2017 um 18 Uhr und ist dann bis zum 31.8.2017 zu sehen. Geöffnet hat die Galerie jeweils dienstags, mittwochs und donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Weitere Termine könne verenbart werden, Interessierte melden sich bitte beim BSF unter 06421 44122.

Blüten als Kunstobjekt

Zur nächsten Ausstellung in die Kunstapotheke – Galerie am Richtsberg lädt das Netzwerk Richtsberg ab dem 26. Mai 2017 ein. Unter dem Motto: „Blüten als Kunstobjekt“ stellt Oxana Merkel ihre Bilder aus.

Den Startimpuls für die Installationen auf Leinwand, bekam die aus Kirgistan stammende Chorleiterin, durch ein dreidimensionales Bild im Haus ihrer Schwägerin.

Seit 2010 kreiert sie nun schon ihre Werke, die am Anfang lediglich als Dekoration der eigenen Wohnung dienten. Mittlerweile gibt es auch eine große Nachfrage im Freundeskreis.

Die Materialwahl für die Installationen ist vielfältig. Manchmal werden Naturmaterialien, wie zum Beispiel Federn, mit dem Kinderschmuck ihrer Tochter kombiniert.

Wichtig ist für Merkel: „Meine Werke sind grundsätzlich eigene Kreationen! Ich entwickle die Bilder selbst und nutze keine Vorlagen aus dem Internet oder aus Büchern.“

Zur Vernissage laden Oxana Merkel und das Netzwerk Richtsberg am 26. Mai 2017, um 17 Uhr, in die Galerie in der Friedrich Ebert Str. 25 herzlich ein.

Danach ist die Ausstellung bis zum 8 Juni 2017 jeweils dienstags, mittwochs und donnerstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Bei Bedarf können weitere Termin unter der Telefonnummer 06421-44122 vereinbart werden.